Nachricht
Borussia verbindet im BORUSSEUM: Vortrag über den gegenwertigen Antisemitismus am 12. November
Antisemitismus ist eine jahrhundertealte Feindschaft, die sich gegen Jüdinnen und Juden richtet und sich in verschiedenen Formen ausdrückt – sei es als Vorurteil, Verschwörungserzählung, Relativierung der NS-Verbrechen oder Hass auf Israel. Jüdisches Leben wird durch antisemitische Einstellungen und Handlungen bedroht, was wir insbesondere nach dem 7. Oktober 2023 und den Folgen dieses Tages erleben müssen. Doch obwohl Antisemitismus ein gesamtgesellschaftliches Problem ist, besteht nicht immer Klarheit darüber, was Antisemitismus genau ist und wie dieser sich zeigt. Grund dafür ist auch, dass sich Antisemitismus nach 1945 häufig in verschlüsselten Botschaften und spezifischen Codes manifestiert, die auf den ersten Blick nicht immer erkennbar sind.
Der Referent Micha Neumann ist Sozialpädagoge und leitet die Antidiskriminierungsberatungsstelle ADIRA bei der Jüdischen Gemeinde Dortmund. Er ist seit vielen Jahren in der politischen Bildung zum Thema Antisemitismus tätig. Die Teilnahme am Vortrag ist für alle Fans wie immer kostenlos. Getränke können vor Ort erworben werden (nur Kartenzahlung möglich).
Den Link zur Anmeldung findet Ihr hier. Ab sofort habt Ihr die Möglichkeit, Euch für den Termin einzutragen. Die Anmeldefrist geht bis Sonntag, den 3. November 2024, um 23:59 Uhr.
Die Kapazität der verfügbaren Plätze ist leider begrenzt, daher ist Euer Platz erst mit Eingang einer Zusage-E-Mail verbindlich bestätigt. Sollten mehr Anmeldungen eingehen als Plätze vorhanden sind, entscheidet das Los. Alle weiteren Informationen erhaltet Ihr im Falle einer Zusage per E-Mail. Wir werden uns mit einer Zu- oder Absage bei Euch melden.
Bei einer entsprechenden Zusage bitten wir Euch, die Veranstaltung auch wahrzunehmen, damit der Platz nicht frei bleibt und andere interessierte Fans dadurch nicht leer ausgehen. Sollte eine Teilnahme kurzfristig nicht möglich sein, bitten wir um eine Absage, sodass wir den Platz an eine andere Person vergeben können.
Der Veranstalter behält sich vor, von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die nazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der nazistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.